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RLP

Buckpesch, Wilhelm

geb. am 27. August 1893 in Offenbach
gest. am 25. März 1969

Häftling im KZ Osthofen

Portraitfoto Wilhelm Buckpesch

Der Offenbacher Sattler wurde als Sohn des Sattlers Heinrich Buckpesch in Offenbach geboren. Am 18.10.1919 verheiratete er sich mit Margarete, geborene Förschner. Aus dieser Ehe entstammten zwei Söhne. Seit dem 23. Januar 1910 war er hauptamtlich beim Sattler- und Portefeuillerverband angestellt. Von 1920 bis 1927 war er Betriebsratsvorsitzender, dann von 1929 bis 1933 Mitglied des Hauptvorstandes seiner Gewerkschaft in Berlin. Der SPD gehörte er von 1912 bis 1926 an, dann trat er zur KPD, 1928 zur KPO und 1932 zur SAP über. 1925 war er KPD-Stadtverordneter in Offenbach. Außerdem gehörte er zu den Offenbacher Naturfreunden. Die Nazis nahmen ihn 1933 in Schutzhaft. Nach 1945 trat er wiederum der KPD bei und war 1948 Stadtverordneter dieser Partei in Offenbach. 1952 trat er aus der KPD aus. Ab 1945 engagierte er sich wiederum hauptamtlich bei der Ledergewerkschaft in Offenbach, deren Vorsitzender er wurde. Am 1. September 1949 wurde er zum Bezirksleiter dieser Gewerkschaft für Hessen gewählt.